Liebe Delitzscher und Gäste der Stadt,
herzlich willkommen im Rund.Blick.Delitzsch. Gehen Sie mit uns auf eine Panorama-Tour durch die Stadt und entdecken Sie, was Delitzsch außer Barockschloss und historischer Stadtmauer noch zu bieten hat. Mit Hilfe der 360-Grad-Rundumsicht können Sie in Geschäften Bummeln gehen oder die kulinarische Seite der City entdecken. Eine Auswahl unserer gewerblichen Partner finden Sie in der Rubrik Branchen .
Das Schloss: Fürstliche Reiseresidenz und Frauenzuchthaus
Foto: Dirk Knofe
Das Barockschloss am Rande der Altstadt von Delitzsch kann eine abwechslungsreiche Geschichte vorweisen. Seit dem 14. Jahrhundert von sächsischen Herrschern als Reiseresidenz genutzt, wurde es 1860 zum Frauenzuchthaus umfunktioniert, bevor 1929 schließlich ein Museum einzog. Zwischen 1389 und 1391 ließ Wilhelm I. von Meißen, genannt der Einäugige, eine mittelalterliche Wasserburg errichten. Der imposante Turm zeugt noch heute von den Anfängen des Schlosses.
Zahlreiche historische Bauwerke charkterisieren den Kirchplatz
Foto: Dirk Knofe
Wer auf dem Delitzscher Kirchplatz steht, sieht sich von zahlreichen historischen Bauwerken umgeben. Markantestes Gebäude ist ohne Zweifel die Stadtkirche St. Peter & Paul. Mit ihrem Bau wurde 1404 begonnen. Direkt daneben befindet sich das nach wie vor erhaltene Gebäude der ersten Schule der Stadt. Die Alte Lateinschule war um 1426 als reine Knabenschule entstanden. Heute beherbergt sie die städtische Bibiothek.
Die Postmeilensäule: ein altes übergroßes Verkehrszeichen
Foto: Dirk Knofe
Im Grunde ist sie nichts anderes, als ein altes übergroßes Verkehrszeichen: die Postmeilensäule auf dem Delitzscher Rossplatz. Korrekt heißt sie Kursächsische Postmeilensäule. Sie ist nicht die einzige ihrer Art. Während der Regentschaft August des Starken und seines Nachfolgers Friedrich August II. wurden sie an zahlreichen bedeutenden Post- und Handelsstraßen und in fast allen Städten des Kurfürstentums Sachsen aufgestellt.
Zwingergärten: Viel Grün zwischen Stadtmauer und Wallgraben
Foto: Dirk Knofe
Zehntausende rote Backsteine schichteten die Delitzscher 1410 übereinander. So viele Ziegel waren nötig, um die sechs Meter hohe Wehrmauer rund um ihre Stadt zu errichten. 1457 war schließlich auch der dazugehörige Wallgraben fertig gestellt. Das Wasser für den künstlich angelegten Graben wurde aus dem Fluss Lober abgezapft. Das schräg abfallende Stück Land, das sich zwischen der Mauer und dem Wallgraben befindet, nennt sich Zwinger.
